Was passiert mit Ihrem Vorsorgekapital, wenn das Leben einen anderen Weg nimmt?

Auszeit, Jobverlust, Neuanfang: Das Leben verläuft selten linear. Das Vorsorgesystem schon gar nicht. Wenn Sie eine passende Strategie für Ihr angespartes Kapital bei einem Jobwechsel, Aufenthalt im Ausland oder einer Auszeit haben, sind Sie im Vorteil.

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Bei einem persönlichen und kostenlosen Erstgespräch zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihr Vorsorgekapital optimal verwalten.

Prof. Dr. Oliver Zimmer lehrte von 2005 bis 2021 als Professor Moderne Europäische Geschichte an der University of Oxford  und ist heute unter anderem als selbstständiger Historiker, Autor und Forschungsdirektor am CREMA in der Schweiz tätig. Nachdem er rund 27 Jahre in Grossbritannien gelebt und gearbeitet hatte, entschied er sich aus privaten Gründen 2022 wieder in die Schweiz zurückzukehren.

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Professor Oliver Zimmer (Ph.D. LSE; FRHistS), Research Director Centre for Research in Economics, Management and the Arts und Lehrbeautragter an der Universität St. Gallen (HSG)

Dabei trieb ihn dieselbe Frage um, die viele Rückkehrerinnen und Rückkehrer kennen: Was passiert mit meinen britischen Pensionskassengelder? Wie kann ich dieses, im Ausland angesparte Vorsorgeguthaben in die Schweiz transferieren?  Bei PensExpert fand er Antworten und die persönliche Beratung, die er sich wünschte.

Seine Geschichte ist exemplarisch für viele, die nach Jahren im Ausland wieder in die Schweiz zurückkehren oder aus anderen Gründen im Leben einen Neustart wagen.

Was ist Freizügigkeit – und warum ist sie wichtiger als viele denken?

Wer in der Schweiz arbeitet und einer Pensionskasse angeschlossen ist, spart Monat für Monat in der zweiten Säule sein Vorsorgeguthaben an. Verlässt man den Arbeitgeber – aus welchem Grund auch immer – wird dieses Kapital nicht einfach eingefroren. Sie übertragen es auf ein sogenanntes Freizügigkeitskonto. Das klingt technisch. Ist es aber im Grunde nicht: Es geht darum, dass Ihr Vorsorgekapital weiterhin für Sie arbeitet – egal, was das Leben gerade mit Ihnen vorhat.

Drei Situationen, in denen das besonders relevant wird:

1. Die Auszeit: wenn die bezahlte Arbeit Pause macht

Sabbatical, Elternzeit, Elternpflege oder Weltreise. Immer mehr Menschen entscheiden sich bewusst für eine Unterbrechung ihrer Erwerbstätigkeit. Was viele nicht wissen: Während dieser Zeit endet der Pensionskassenanschluss. Das Kapital muss irgendwohin und dieses «irgendwohin» macht einen grossen Unterschied.

Ein Freizügigkeitskonto bei einer Bank ist die einfachste Lösung. Eine Freizügigkeitspolice eröffnet mehr Gestaltungsspielraum bei der Anlagestrategie. Bei PensExpert bieten wir Freizügigkeitslösungen, bei denen Sie die Anlagestrategie selbst bestimmen, abgestimmt auf Ihren Anlagehorizont und Ihre Risikobereitschaft.

Was in dieser Phase oft vergessen geht: Der Zinseszinseffekt schläft nicht. Wer sein Freizügigkeitskapital passiv auf einem Minimalkonto parkiert, verliert unter Umständen mehr, als er ahnt. Wer es aktiv bewirtschaftet, kann die Pause produktiv nutzen – auch für die Vorsorge.

Auszeit, Jobverlust, Neuanfang: Wo stehen Sie?

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2. Die Entlassung: wenn es schnell gehen muss

Eine Kündigung kommt selten zum richtigen Zeitpunkt. Neben allem anderen, was dann zu regeln ist, landet das Pensionskassenkapital oft auf einem provisorischen Auffangkonto – der sogenannten Auffangeinrichtung. Das ist eine gesetzliche Lösung, aber keine optimale: Die Verzinsung ist tief, die Anlagemöglichkeiten begrenzt.

Wer in einer solchen Situation frühzeitig handelt, hat mehr Optionen. Das Kapital kann auf ein individuelles Freizügigkeitskonto oder in eine Freizügigkeitspolice mit selbst gewählter Anlagestrategie übertragen werden. Das gibt Kontrolle in einem Moment zurück, in dem man sie dringend braucht.

Weitere Informationen finden Sie auch in unserem Blog-Artikel.

Wichtig zu wissen: Es ist möglich, das Freizügigkeitskapital auf bis zu zwei Konten aufzuteilen. Das schafft Flexibilität beim späteren Bezug und kann steuerlich sinnvoll sein.

Siehe auch unser Video zum Thema «Splitting».

3. Der Life Change: wenn man sich neu erfindet

Selbstständigkeit. Rückkehr aus dem Ausland. Karrierewechsel. Teilpensionierung. Es gibt Lebenssituationen, die nicht in die klassischen Kategorien passen – und genau in diesen Momenten wird das Freizügigkeitskapital zur echten Ressource.

Wer aus dem Ausland in die Schweiz zurückkehrt, wie Oliver Zimmer, steht oft vor einer komplexen Ausgangslage: ausländische Pensionskassengelder, unterbrochene Beitragsjahre, fehlende Übersicht. Gleichzeitig bietet genau dieser Neuanfang die Chance, die Vorsorge von Grund auf neu zu denken und gezielt aufzubauen.

Wer sich selbstständig macht, hat keinen Arbeitgeber mehr, der die Hälfte der Pensionskassenbeiträge übernimmt. Das Freizügigkeitskapital kann in der Selbstständigkeit nicht mehr in eine Pensionskasse eingebracht werden – ausser man schliesst sich als Selbstständiger freiwillig einer an. Die zweite Säule wird damit zum bewusst zu steuernden Baustein und nicht zur automatischen Selbstverständlichkeit.

Was Oliver Zimmers Geschichte uns lehrt

Es braucht keinen dramatischen Lebensbruch, um mit dem Freizügigkeitskapital konfrontiert zu werden. Manchmal ist es einfach eine Rückkehr aus dem Ausland. Ein Neustart. Eine bewusste Entscheidung für etwas anderes.

Was zählt, ist nicht der Anlass, sondern die Frage, was man daraus macht. Vorsorgekapital, das verwaltet wird, arbeitet. Kapital, das vergessen geht, kostet.

Ihr Vertrauen ist unser Massstab.

PensExpert ist einer der führenden Vorsorgedienstleister der Schweiz und setzt sich seit 2000 für mehr Selbstbestimmung in der Vorsorge ein. Mit Sitz in Luzern, rund 100 Mitarbeitenden und sieben Standorten verwaltet das Unternehmen hierzulande mehr als 12 Milliarden Franken für über 17'000 Versicherte. Die deutsche Tochtergesellschaft bietet unter anderem das dort bereits etablierte Zeitwertkonto an.