Ein junger Mensch tritt seine erste Stelle an, der Lohn kommt, die Pensionskasse zieht ihre Beiträge ab. Da liegt die Annahme nahe, dass damit auch das Sparen fürs Alter losgeht. Doch so einfach ist es nicht. Ab welchem Alter das Alterssparen in der Pensionskasse wirklich beginnt, überrascht viele.
Man muss zwei Dinge auseinanderhalten. Der Risikoschutz für Tod und Invalidität greift früh, ab dem 1. Januar nach dem 17. Geburtstag, sobald jemand bei einem Arbeitgeber die Eintrittsschwelle erreicht. Das eigentliche Alterssparen aber, also die Altersgutschriften, die das persönliche Guthaben Jahr für Jahr wachsen lassen, beginnt erst mit Alter 25. Ab diesem Zeitpunkt fliesst regelmässig ein Teil des Lohns ins eigene Vorsorgekapital, ergänzt durch den mindestens gleich hohen Beitrag des Arbeitgebers. Dieses Kapital ist es, das später als Rente oder Kapitalbezug die Pensionierung mitfinanziert. Die Jahre zwischen 25 und 65 sind damit die eigentliche Sparphase der zweiten Säule, und gerade die frühen Beiträge wirken dank Zins und Zinseszins über die Zeit am stärksten.
Ein Bild aus dem Sport macht es greifbar. Ein junger Fussballprofi unterschreibt mit 19 seinen ersten Vertrag und verdient gut. Fürs Alter spart er in der Pensionskasse trotzdem erst ab 25 mit, auch wenn seine aktive Karriere vielleicht deutlich früher endet als in anderen Berufen. Umso wichtiger ist, dass diese Jahre konsequent genutzt werden. Wer bei der Tagesfrage zwischen 20, 22, 25 und 30 wählt, liegt mit Alter 25 richtig. Jetzt im Tippspiel tippen und weiter Punkte sammeln.