Wenn ein Kind alles verändert

Es gibt Momente, die alles in ein neues Licht rücken. Für Patrick Meier, Inhaber und Geschäftsführer der Texpress Textilpflege AG, war es die Geburt seines Sohnes. Nicht weil sich sein Leben von einem Tag auf den anderen veränderte, sondern weil plötzlich eine Frage im Raum stand. Was passiert mit meiner Familie und meiner Firma, wenn mir etwas zustösst?

Als unser Sohn auf die Welt kam, wurde mir klar, Ich trage die Verantwortung. Für ihn, für meine Frau, für meine Mitarbeitenden.

Patrick Meier, Inhaber und Geschäftsführer Texpress Textilpflege AG

Die doppelte Verantwortung von Unternehmer:innen

Firma und Familie sind enger verknüpft, als viele denken. Anders als bei Angestellten steckt im Betrieb oft das grösste Vermögen und gleichzeitig die grösste Unbekannte. Wer übernimmt, wenn der Inhaber oder die Inhaberin plötzlich ausfällt? Was bleibt der Familie?

Die zweite Säule schützt Arbeitnehmende automatisch bei Tod und Invalidität. Bei Unternehmer:innen hängt der Risikoschutz von der gewählten Rechtsform ihres Unternehmens ab. Wer in der eigenen Aktiengesellschaft oder GmbH angestellt ist, ist ebenfalls obligatorisch versichert, wenn auch nur bis zu einem Grenzbetrag von 90’720 Franken.

Als erfolgreicher Unternehmer bin ich per se gut abgesichert.

DENKFEHLER

Nicht so Selbstständigerwerbende mit einer Einzelfirma. Sie müssen die Risiken Invalidität und Tod eigenständig versichern. Dabei ist Invalidität im Erwerbsalter statistisch wahrscheinlicher als der Tod*. Zudem besteht bei Krankheit, anders als bei Unfall, kein Versicherungsobligatorium. Wer längerfristig ausfällt, verliert nicht nur Einkommen, sondern möglicherweise auch das Unternehmen selbst und damit die Lebensgrundlage der Familie. Vorsorge ist für Unternehmer:innen deshalb nie Nebensache, sondern Teil der Unternehmensführung.

Eine tragfähige Vorsorgelösung beginnt nicht beim Produkt, sondern bei den richtigen Fragen. Sind diese beantwortet, ergibt Vorsorge Sinn. Nicht als Produkt von der Stange, sondern als wohlüberlegte Entscheidung, abgestimmt auf die persönliche Situation.

* Quelle: Technische Grundlagen BVG

Vorsorge für Unternehmer:innen

  • Wie hoch ist der tatsächliche Absicherungsbedarf der Familie?
  • Bin ich durch die Rechtsform meines Unternehmens obligatorisch versichert?
  • Was leistet die bestehende Pensionskasse im Todesfall und bei Invalidität?
  • Wie ist die Firma strukturiert und ist die Weiterführung in einer Notsituation gewährleistet?
  • Welche ergänzenden Möglichkeiten bietet die 3. Säule?
  • Was braucht meine Familie, um den Lebensstandard zu halten, wenn ich ausfalle?
  • Wie baue ich Vorsorgevermögen ausserhalb der Firma auf?