Vorsorge nach Mass

Vorsorge ist nicht für alle gleich.

Die einen möchten möglichst viel fürs Alter sparen, die anderen legen Wert auf einen höheren Nettolohn heute. Genau hier setzen Wahlpläne an, ein Instrument, das in der beruflichen Vorsorge für mehr Selbstbestimmung sorgt.

Ein Wahlplan bedeutet, dass die Vorsorgeeinrichtung ihren Versicherten unterschiedliche Vorsorgepläne anbietet, und jede angeschlossene Person eigenständig wählen kann, welchen sie möchte. Üblich sind bis zu drei Varianten, oft als Basis, Standard und Top bezeichnet, die sich in der Höhe der Sparbeiträge unterscheiden. Wer mehr spart, baut ein höheres Altersguthaben auf, nimmt dafür aber einen etwas tieferen Nettolohn in Kauf. Wichtig dabei: Variabel ist nur der Beitrag der versicherten Person, der Arbeitgeberbeitrag bleibt in allen Plänen gleich hoch. So bleibt die Gleichbehandlung gewahrt. In der Regel lässt sich der gewählte Plan jährlich anpassen, wenn sich die persönliche Situation ändert.

Wahlpläne sind also kein freies Wählen der Pensionskasse, keine Wahl der Stiftungsräte und auch kein jährliches Dokument, sondern eine echte Gestaltungsmöglichkeit innerhalb der eigenen Pensionskassen-Lösung. Sie machen Vorsorge persönlicher und schärfen zugleich das Bewusstsein dafür, dass sich die Höhe der späteren Rente schon heute aktiv beeinflussen lässt.