Das Netz unter der Vorsorge

Für viele Versicherte ist das eine beunruhigende Vorstellung, schliesslich geht es um das über Jahrzehnte angesparte Alterskapital.

Für viele Versicherte ist das eine beunruhigende Vorstellung, schliesslich geht es um das über Jahrzehnte angesparte Alterskapital. Doch das Schweizer System hat für genau diesen Fall ein Sicherheitsnetz eingebaut.

Gerät eine Vorsorgeeinrichtung in finanzielle Schieflage und kann ihre Verpflichtungen nicht mehr erfüllen, tritt der Sicherheitsfonds BVG ein. Diese gesamtschweizerische Einrichtung stellt sicher, dass die gesetzlichen Leistungen bis zu einer bestimmten Höhe auch dann garantiert sind, wenn die eigene Pensionskasse zahlungsunfähig wird. Finanziert wird der Sicherheitsfonds durch Beiträge aller angeschlossenen Vorsorgeeinrichtungen, ein Solidaritätsprinzip, bei dem alle gemeinsam für den Ernstfall vorsorgen. Nicht die Pensionskasse des Bundes, nicht jene der SBB und nicht die der Post übernehmen diese Aufgabe, sondern der Sicherheitsfonds BVG.

Dieses Sicherheitsnetz ist ein wichtiger Grund für das grosse Vertrauen in die zweite Säule. Es zeigt, dass das System nicht nur auf gute Zeiten ausgelegt ist, sondern auch für den unwahrscheinlichen, aber möglichen Fall einer Insolvenz vorsorgt. Für die Versicherten bedeutet das ein beträchtliches Mass an Sicherheit.