Vorsorge neu denken: Was die Schweiz wirklich will

Die Sotomo Studie «Vorsorge fürs Leben» im Auftrag von PensExpert zeigt überraschend grosse Offenheit für zeitgemässe Vorsorgemodelle.

Seit 25 Jahren scheitern fast alle Reformversuche des Schweizer Vorsorgesystems. Doch die Ursache liegt nicht in einer generellen Reformmüdigkeit der Bevölkerung – im Gegenteil: Die neue Studie «Vorsorge fürs Leben», durchgeführt vom Forschungsinstitut Sotomo im Auftrag von PensExpert, zeigt eine überraschend hohe Zustimmung zu flexiblen, lebensnahen Vorsorgelösungen.

Mehr als 70% der Befragten verstehen Vorsorge nicht als reine Altersabsicherung, sondern ganz generell als finanzielle Absicherung für verschiedene Lebensphasen – etwa bei Elternzeit, Weiterbildung oder einer beruflichen Pause. Besonders Zeitwertkonten, wie sie in Deutschland längst verbreitet sind, stossen in der Schweiz auf breite Zustimmung. Sie ermöglichen es, Überstunden, Ferientage oder freiwillige Beiträge zu sparen und später für bezahlte Auszeiten zu nutzen.

«Es braucht in der Politik ein neues Vorsorgeverständnis. Eines, das über eine reine Altersvorsorge hinausgeht.»

— Michael Hermann, Geschäftsführer Sotomo

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Was denkt die Schweiz über Vorsorge heute? Wie lässt sich der Reformstau lösen?

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