Die Zahl, die deine Rente bestimmt

Kaum eine Zahl in der beruflichen Vorsorge wird so oft diskutiert wie der Umwandlungssatz

Er klingt technisch, hat aber für jede künftige Rentnerin und jeden künftigen Rentner eine sehr konkrete Bedeutung. Doch was bewirkt er eigentlich genau?

Der Umwandlungssatz ist der Prozentsatz, mit dem das angesparte Altersguthaben bei der Pensionierung in eine jährliche Altersrente umgerechnet wird. Ein Beispiel macht es greifbar: Bei einem Altersguthaben von 100'000 Franken und einem gesetzlichen Mindestumwandlungssatz von 6,8 Prozent ergibt sich eine Jahresrente von 6800 Franken, und zwar lebenslang. Der Umwandlungssatz kalkuliert also die Altersrente. Es ist nicht der Zinssatz, mit dem das Guthaben während des Erwerbslebens verzinst wird, er berechnet nicht das Todesfallkapital und legt auch nicht den Koordinationsabzug fest.

Dass über diese eine Zahl so oft politisch gestritten wird, hat einen guten Grund: Je höher der Umwandlungssatz, desto höher die Rente, aber desto stärker auch die Belastung der Pensionskasse, gerade angesichts der steigenden Lebenserwartung. Der Umwandlungssatz ist damit der Hebel, an dem sich die Höhe der künftigen Renten ganz direkt entscheidet.