Am Steg. Zwischen Gipfeli und Arktis.

Die Sonne scheint. Es werden Gipfeli und Brötli gegessen. Nach 18 Stunden Training stehen die vier Teammitglieder da – ruhig, fast entspannt. Kein Drama. Keine erschöpften Gesichter.

Die Dimension hinter der Ruhe

Denn während sie frühstücken, sprechen sie über Zahlen, die alles andere als normal sind: 10’000 kcal Essen pro Tag. 3’000’000 Ruderschläge. Mehrere Wochen auf offenem Meer.


Was hier vorbereitet wird, ist keine klassische sportliche Herausforderung. Es ist ein Zusammenspiel aus körperlicher Belastung, mentaler Stabilität und absoluter Konsequenz.

Warum 15 Minuten entscheidend sind

Eine Aussage nach dem Training bringt es auf den Punkt:

Wer an 6 Wochen denkt, zerbricht. Wer an die nächsten 15 Minuten denkt, kommt durch.
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Florian, Teammitglied Arctic Row Challenge 2026

Was einfach klingt, ist in Wahrheit eine Überlebensstrategie. Die eigentliche Herausforderung liegt nicht in der Gesamtdistanz, sondern darin, sie mental in kleine, machbare Einheiten zu zerlegen.

Leistung entsteht im Team

Gerudert wird immer zu zweit. Einer hat mehr Energie. Einer weniger. Diese Dynamik verändert sich ständig. Entscheidend ist nicht, wer stärker ist, sondern wie das Team damit umgeht. Leistung entsteht hier nicht individuell, sondern im Zusammenspiel.

Sicherheit ist keine Nebensache

Gesundheit und Sicherheit stehen an oberster Stelle. Das ist keine Floskel, sondern eine Voraussetzung. Denn das Umfeld verzeiht keine Fehler. Ein Detail macht das besonders deutlich: Ein Gewehr gehört zur Ausrüstung – zum Schutz vor Eisbären. Spätestens hier wird klar, in welchem Umfeld sich das Team bewegt.

Grenzen verschieben – bewusst

Für Florian ist die Motivation klar:

Unsere Grenzen werden im Alter immer grösser. Wenn ich diese Grenzen aktiv verschiebe, überträgt sich das auf mein Leben. Daran glaube ich fest.

Dieser Gedanke steht exemplarisch für die gesamte Challenge. Es geht nicht nur um das Erreichen eines Ziels – sondern darum, den eigenen Handlungsspielraum aktiv zu erweitern.

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Das Team

Länger leben. Länger planen.

Für uns als PensExpert AG ist Arctic Row mehr als Faszination für Extremsport. Das Projekt berührt ein Thema, das uns täglich beschäftigt: Longevity. Wir werden älter und das bedeutet, dass Ressourcen länger tragen müssen. Finanziell. Aber auch mental und körperlich.


Was das Arctic Row-Team auf dem Wasser trainiert – Ausdauer, Strategie, das Denken in 15-Minuten-Einheiten statt in Wochen – ist strukturell dasselbe, was gute Vorsorge ausmacht: nicht die grosse Zahl am Ende, sondern die konsequenten kleinen Schritte dahin.